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EFaS – Ehrenamt für Familien und SeniorInnen

Anschrift privat Rathausplatz 1 Herzogenrath 52134 Telefon Privat: FrauenKomm.Gleis1: 02406 9790971 Mobiltelefon: Familienfeuerwehr: 0175 3335979

Biographische Info

EFaS – EhrenamtlerInnen für Familien und SeniorInnen

Dieses generationsübergreifendes Hilfe- und Unterstützungsprojekt wurde im Sommer 2008 gestartet.

Ziel ist es einerseits, Bürgerinnen und Bürger für ehrenamtliche Tätigkeiten im sozialen Bereich zu gewinnen. Diese werden auf ihre verantwortungsvollen Aufgaben vorbereitet und begleitet. Dazu können Sie sich gerne bei EFaS melden.

Andererseits sollen Familien und SeniorInnen unbürokratisch und schnell Hilfe erhalten, die nicht durch Familie oder Nachbarschaft geleistet werden kann.

Träger dieses Projektes sind:

  • das städtische Koordinationsbüro „Rund ums Alter“
  • Stadtjugendamt
  • Lokales Bündnis für Familien Herzogenrath
  • Servicestelle für Familiengesundheit zugunsten benachteiligter Kinder „moliri“
  • Frauenkommunikationszentrum „FrauenKomm.Gleis1“ im Bahnhof

Die Abkürzung EFaS steht für Ehrenamt für Familien und SeniorInnen und damit sind bereits die drei Teilprojekte beschrieben, für die aktive Bürgerinnen und Bürger aus Herzogenrath gesucht werden.

1. Hilfsangebot für Senioren/innen

Zielgruppe sind Senioren/innen ab 60 Jahren, die einen Hilfe- und Unterstützungsbedarf haben. Sie, können bei EFaS nach Personen fragen, die ihnen für diese Hilfsdienste zur Verfügung gestellt werden.
Beispiele für solche Hilfen können sein:

  • Konkretes Begleiten (Behördengänge, Arztbesuchen, etc.)
  • Gesellschaft leisten (Vorlesen, Spaziergänge, etc. )
  • Freizeitgestaltung (z.B. Theaterbesuche, Konzerte)
  • Unterstützung bei der Kontaktaufnahme zu anderen Senioren und Vereinen
  • Praktische Unterstützung (Haushalt, Einkäufe, etc.)

Selbstverständlich können sich sowohl rüstige Rentner/innen für dieses und die beiden folgenden Angebote melden, als auch junge Menschen sich für die Senioren/innen engagieren.

2. Familienpaten/innen

Zielgruppe sind alle Haushalte, in denen Kinder im Alter von 0 – 14 Jahren leben, denen durch niederschwellige Hilfsangebote geholfen werden kann.

Im Rahmen des „Netzwerkes frühe Förderung für Familien – Frühe Hilfen für Familien“ sucht das Jugendamt dafür Menschen, die bereit sind, Eltern und Alleinerziehende in der Gestaltung ihres Alltages zu unterstützen.

Beispiele für solche Familienpaten/innen-Einsätze können sein:

  • Konkretes Begleiten (Behördengänge, Arztbesuche, Mutter- Kindgruppen, Müttercafé etc.)
  • Unterstützung bei „schwierigen“ Gesprächen mit Nachbarn, Vermietern, Jugendamt etc.
  • Freizeitgestaltung mit den Kindern (z.B. Spielplatzbesuche, Kinderfeste etc.) um Kinder in den Mittelpunkt zu stellen
  • Unterstützung bei der Kontaktaufnahme zu anderen Eltern und Kindern
  • Abnahme der Kinder zur eigenen Freizeitgestaltung (z.B. Kinobesuche, Einkäufe, Erledigungen aller Art etc.), als Ausgleich zum Alltag
  • Praktische Unterstützung (Haushalt, Einkäufe, Hausaufgaben, Wirtschaften etc.)
  • Unterstützung beim Aufbau von nachbarschaftlichen Netzen
  • Selbsthilfepotentiale in Familien stärken.

3. Familienfeuerwehr

Zielgruppe hierfür sind Familien und Alleinerziehende, die kurzfristig in eine Belastungssituation geraten und Hilfe benötigen.

Das Aufgabengebiet der FeuerwehrhelferInnen ist die „Erste Hilfe“ in unerwarteten Belastungssituationen (zum Beispiel im Fall einer Erkrankung oder bei einem Unfall). Es wird eine praktische unmittelbare Unterstützung durch ehrenamtliche HelferInnen angeboten, die maximal drei Tage andauert. Die Einsatzbereiche der FeuerwehrhelferInnen sind insbesondere:

  • Hilfe im Haushalt
  • Kinderbetreuung und Hausaufgabenhilfe
  • Abhol- u. Begleitdienste (Schule, Behörden, Ärzte)

Beispiel 1:
Die Oma erkrankt plötzlich, die erwerbstätige alleinerziehende Mutter muss ihrer Arbeit nachgehen und findet keinen Ersatz. Hier kommt die Familienfeuerwehr zum Einsatz. Eine ehrenamtliche Kraft unterstützt die Familie, indem sie das Essen vorbereitet oder das Kind vom Kindergarten abholt. Diese „Erstversorgung“ ist auf zwei weitere Tage begrenzt. Mit Hilfe der ehrenamtlichen Kraft wird ein Ersatz oder eine alternative Lösung gesucht, wenn die Oma längerfristig erkrankt ist.

Beispiel 2:
Eine Seniorin hat sich den Fußknöchel verstaucht und ist vorübergehend in ihrer Mobilität massiv eingeschränkt. Verwandte wohnen nicht in der Nähe, sodass hier eine ehrenamtliche Kraft kurzfristig Hilfe leisten kann, z.B. bei Arbeiten im Haushalt oder Einkäufen. Wenn die Hilfe länger als drei Tage benötigt wird, können die FeuerwehrhelferInnen bei der Suche nach weiterer Hilfe Unterstützung leisten (z.B. Anfrage bei der zuständigen Krankenkasse).

Schulung und Begleitung:

Die Ehrenamter/innen werden auf ihre verantwortungsvolle Aufgaben vorbereitet. Die jeweiligen Schulungsblöcke sind je nach Einsatz unterschiedlich lang.
Die Fortbildungen werden vom FrauenKomm.Gleis1 federführend durchgeführt. Die Servicestelle „moliri“ führt mit allen EhrenamtlerInnen ein Erstgespräch bei dem u.a. die jeweiligen Einsatzgebiete abgestimmt werden.
Ebenso wird die fachliche Begleitung der Familienpaten von hieraus übernommen.

Das Koordinationsbüro „Rund ums Alter“ fungiert als Vermittlungsstelle für die EhrenamtlerInnen, die sich bei Hilfsangeboten für Senioren/innen oder als Familienpate zur Verfügung stellen wollen und vermittelt diese an anfragende Hilfebedürftige.
Für die Familienfeuerwehr läuft diese Vermittlung vorerst über das FrauenKomm.Gleis1.

Es werden laufend Menschen gesucht die bereit sind, in den o.a. Projekten ehrenamtlich tätig werden zu wollen.
Folgende Voraussetzungen sollten die Ehrenamtler erfüllen:

Sie sollten mindestens 16 Jahre alt sein und bereit und fähig sein:

  • sich für eine bestimmte Zeit auf eine Familie/ eine/n Senior/in einzulassen
  • vorurteilsfrei zu handeln
  • sich zu bemühen, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen die eigene Rolle zu definieren und der Familie/ dem Senior/der Seniorin transparent zu machen
  • problematische Verhaltensweisen in Familien zu erkennen und anzusprechen und mit der Fachkraft von moliri bzw. in der Gruppe der Familienpaten zu reflektieren
  • zuverlässig und verbindlich die vereinbarten Termine einzuhalten
  • sich und die eigene Arbeit zu reflektieren
  • anvertraute Daten nicht ohne Absprache bzw. Erlaubnis an Dritte weiterzugeben

Was erhalten die Ehrenamtler/innen für ihre Tätigkeit:

Leider keine Vergütung aber natürlich die Wertschätzung und Anerkennung von Menschen, denen in schwierigen Situationen durch Rat und Tat geholfen werden kann. Möglicherweise wird den heutigen Helfern und Helferinnen später auch einmal von den heutigen Hilfebedürftigen geholfen. Selbstverständlich wird die Stadt Herzogenrath solch einen bürgerschaftlichen Einsatz entsprechend – zum Beispiel am „Tag des Ehrenamtlichen Mitbürgers“ – würdigen.
Die Stadt Herzogenrath schließt für alle Ehrenamtlichen eine Unfall- und Haftpflichtversicherung ab.

Kontakt:

  • wenn Sie selbst Hilfe und Unterstützung benötigen
  • wenn Sie sich ehrenamtlich engagieren wollen

Hier erreichen Sie uns:
FrauenKomm.Gleis1: 02406 / 9790971
Familienfeuerwehr:      0175 / 3335979

Sie könne sich gerne den Flyer EFaS herunterladen, diesen finden Sie unter Downloads.

Kategorien: Hilfe & Service, Seniorinnen & Senioren
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